„Gehört werden!“

 

Ein Bericht von Florian Herold über das Seminar „Gehört werden!“ vom Landesjugendamt Nordrhein Westfalen. Vom 20. auf dem 21. Juni  lud das Landesjugendamt über 80 Jugendliche und etliche pädagogische Fachkräfte aus verschiedenen Jugendhilfeeinrichtungen aus ganz NRW ein. Diese Jugendlichen und ihre Erzieher setzen sich, in ihren Einrichtungen, für Partizipation ein und stellten ihre Bemühungen auf dem Seminar vor. Vom Jugendhof Gotteshütte nahmen außer Florian Herold noch Marcel Mönnekes, Lea Reske, Sylvia Zenker für die Jugendlichen und Sandra Beckemeyer und Costa Makrogiannis für die Erzieher an dem Seminar teil. Im Folgenden beschreibt Florian Herold seine Eindrücke.

 

lwl-Presse 02.07.2015

Partizipationstreffen – Duisburg 2015

 

Wir wurden herzlich in Duisburg mit Kaffee, Kuchen und anderen Leckereien begrüßt. Bevor es aber losging, sollten wir uns einen Workshop aussuchen.

Im Workshop ging es nämlich darum, unsere Sichtweise über Partizipation vorzustellen / vorzutragen. Es gab z. B. einen Workshop, wo das Thema Partizipation mit Graffiti, als Rap und mehr dargestellt wurde. Danach ging es ins Plenum zum Vorstellen und zum Besprechen, um was es jetzt in den zwei Arbeitstagen ging.

 

Nach dem Mittagessen ging es dann in die Workshops. Die meisten aus unserem Einrichtung, gingen in den „Let’s talk about participation“ Workshop. Dabei ging es darum, einmal zu hören, was für Regeln und Strukturen andere Wohngruppen haben.

Die Workshops gingen genau drei Stunden und danach ging es wieder ins Plenum, um seine Workshops vorzustellen.

Nach der Vorstellung gab es nochmal ein schönes Gruppen-Foto aus der Luft.

Am Abend gab es noch verschiedene AGs wie Disco, Fußball und andere.

Somit klang der Abend aus und wir näherten uns dem nächsten Morgen.


 

Nach dem leckeren Frühstück versammelten wir uns erneut im Plenum. Diesmal mit Besuch. Nämlich das Bundesministerium für Jugend.

Unteranderem hatten andere Gruppen (wir auch) einen Stand, wo jede Gruppe sich einmal vorgestellt hat und einen Einblick vermittelt hat, wie das Konzept Partizipation in den Gruppen eigentlich aussieht und abläuft.

Zum Schluss gab es noch eine große Runde. Es ging darum, was noch verbessert oder evtl. verändert werden kann. Es wurden kleine Kritik- und Anregungsboxen aufgestellt, in welche jeder seine aufgeschriebene Meinung hineinwerfen konnte. Die 10 größten Anregungen wurden dann auf seinen Sack geschrieben und in diesen Sack kamen für jede entsprechende Stimme drei Tennisbälle. Das Thema des vollsten / schwerstens Sacks soll dann ein Thema im Ministerium werden.

Wir besprachen die einzelnen Themen auch noch im Plenum.

Als wir uns alle verabschiedet hatten, gab es noch Mittagessen und dann machten sich alle bereit für die Heimreise.

 

Florian Herold

 
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