Tiergestützte Pädagogik

 

Tiere werden schon seit Jahrhunderten zur Unterstützung bei der Pflege und Heilung von Menschen eingesetzt. Die wissenschaftlich erwiesenen positiven Auswirkungen auf die Klienten haben dazu geführt, dass das Gebiet der tiergestützten Therapie bzw. Pädagogik weiter ausgereift wurde.

 

Es stellte sich heraus, dass Kinder mit sozialen und emotionalen Problemen allein durch die Anwesenheit eines Hundes viel entspannter und zugänglicher sind. Aus diesem Wissen heraus wurden Methoden entwickelt, um Kinder und Jugendliche gezielt durch die Einbeziehung von Tieren zu fördern.

 

Unsere Fachkräfte haben gemeinsam mit ihren Tieren eine qualifizierte Ausbildung absolviert und arbeiten nach unserem tiergestützten Konzept. Ein Therapiebegleithund muss in seinem Wesen und Gehorsam für diese Arbeit geeignet sein. Die Gesundheit des Hundes und die Einhaltung eines Hygieneplans werden regelmäßig kontrolliert. Der Einsatz der Tiere ist durch das zuständige Veterinäramt genehmigt.

 

Für jedes Kind / jeden Jugendlichen wird ein Förderplan erstellt, nachdem die Methodiken ausgewählt und für die Arbeit eingesetzt werden. Die Ziele werden regelmäßig überprüft.

 


 

Sam bei der Arbeit - Aus Sicht von Frau Westermann -

 

Zwei Nachmittag mit Sam in der Tagesgruppe Rodenberg und Fliednerhaus

Anschrift:

Jugendhof Gotteshütte

Gotteshütte 1

32457 Porta Westfalica

 


 

Bereichsleitung:
Britta Obernolte
Telefon: 0 57 22 / 28 01-19
E-Mail: b.obernolte@jugendhof-gotteshuette.de

 


Die Arbeit aus der Sicht von Sam...



 

Warum ein Therapiehund in der pädagogischen Arbeit?

Viele unserer Kinder haben Defizite in ihrer Entwicklung. Versorgung, Liebe, Geborgenheit sind Grundbedürfnisse, die bei unseren Kindern oft nicht genügend befriedigt werden.

 

Ein Hund spannt eine Brücke, um mit diesen Kindern in Kontakt zu treten.

Er ist kommunikativ, neugierig und immer ehrlich. Ein Hund nimmt das Kind wie es ist, ohne zu beurteilen oder zu kritisieren.

Ein Hund öffnet eine Tür zwischen Kind und Fachkraft. Gegenüber einem Tier sind Kinder viel schneller bereit Regeln und Grenzen zu akzeptieren, Neues auszuprobieren und sich auf Gespräche einzulassen.

 

Der Therapiebegleithund ersetzt keine Therapie und keine Pädagogik, er wird als eine zusätzliche Möglichkeit genutzt, um mit den Eltern und Kindern in der pädagogischen Arbeit an ihren individuellen Zielen zu arbeiten.

Ziele

 

Entwicklung sozialer Kompetenzen

Förderung der zwischenmenschlichen Kommunikation

Förderung der psychischen und emotionalen Gesundheit

Förderung motorischer Fähigkeiten

Förderung der Sprachentwicklung

Angst- und Stressabbau

Abbau von Aggressionen

Festigung des Selbstbewusstseins

 
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