Gewalt begegnen

An der Luther-Schule wird Gewalt grundsätzlich nicht geduldet. Unter Gewalt verstehen wir nicht nur körperliche Gewalt gegen Personen und Gegenstände, sondern auch alle Formen verbaler Gewalt wie z.B. Beleidigungen, Bedrohungen, Mobbing u.ä.

Das Ziel unserer Reaktionen und Maßnahmen bzgl. Gewalt ist es, gemeinsam mit den Schülern gewaltfreie Handlungsalternativen in Konfliktsituationen zu erarbeiten, einzuüben und zu festigen.

Im Vordergrund steht die Klärung des Konfliktes durch die Benennung der jeweils eigenen Anteile und das Verständnis für die Auswirkungen seiner Handlungen beim Anderen. Nur durch eine solche Reflexion kann die Grundlage für die endgültige Beendigung des Konfliktes geschaffen werden, bei der keiner der Kontrahenten sich ungerecht behandelt fühlt und dem anderen danach unbelastet begegnet werden kann.

Weniger schwerwiegende Konflikte werden innerhalb von Schule mit Unterstützung der Lehrkräfte gelöst. Bei massiven, insbesondere körperlichen Übergriffen werden die Erziehungsberechtigten von Anfang an bei der Aufarbeitung des Konfliktes einbezogen. Sie werden zu einer gemeinsamen Anhörung eingeladen um über mögliche Maßnahmen und Konsequenzen gemeinsam zu beraten, die wenn möglich sowohl den schulischen als auch den häuslichen Bereich umfassen.

Wesentlicher Grundsatz unseres Umgangs sowohl mit massiven körperlichen Übergriffen als auch mit Mobbing ist der Opferschutz. Wir halten es in diesem Zusammenhang für entscheidend, dass jeder Schüler angstfrei zur Schule kommen und lernen kann.

Für all diese Maßnahmen nehmen wir uns die notwendige Zeit und bewirken damit, dass an der Luther-Schule ein friedliches und vertrauensvolles Zusammenleben stattfinden kann.