Projekt Volkslauf 2016 –

Neues aus dem Flüchtlingsheim in Kleinenbremen

Das sind Fotos vom Volkslauf 2016.

 

Das eine Foto zeigt uns bei der Startnummernvergabe bei Lauf Sport Andreas in Minden am 22.8.2016.

 

Da die Organisatoren des Volkslaufes in Minden unsere Idee so gut fanden und beeindruckt von der Größe der Gruppe waren, durften wir am 22.08. mit auf das Foto kommen, was am 24.08.2016 im Mindener Tageblatt abgedruckt war.

 

Wir bekamen bei dieser Gelegenheit auch noch Laufschuhe geschenkt von der Inhaberin des Laufsport Andreas.

27. August 2016:

Es war drückend heiß an diesem Tag (ca. 37 Grad) und wir fieberten diesem Tag entgegen. Meine Idee, die ich im letzten Gemeindebrief vorgestellt hatte, war aufgegangen: ich konnte eine große Anzahl von Flüchtlingen und deutschen Mitläufern melden: insgesamt hatte ich 52 (!) Personen angemeldet, die sich auf die Distanzen von 5, 10 und 21 km verteilt hatten. Unsere Gruppe wurde „Jumago and Friends“ getauft. Unsere minderjährigen ausländischen Flüchtlinge (Ausländer) werden in Kurzform „Uma“ genannt und „Jumago“ bedeutet = junge unbegleitete Flüchtlinge aus der Gotteshütte.

 

Jumago and friends: ich habe immer noch die Idee/die Vision, über das Laufen eine Freundschaft und Integration von Flüchtlingen und Einheimischen zu erreichen. Besonders gefreut hatte mich ein paar Tage vor dem Lauf, dass mich in Kleinenbremen am Flüchtlingsheim noch zwei deutsche Mädchen ansprachen, die auch Interesse hatten, bei uns mitzulaufen. Sie trainierten auch in der Endphase mit, verletzten sich aber leider und konnten am 27.08.2016 nicht mit starten.

So gingen am 27.08.2016 insgesamt ca. vierzig Leute an den Start- einige waren verletzt, andere „verbummelten“ es und wiederum anderen war es an dem Tag zu heiß. Spontan sprangen dafür Freunde ein und so liefen noch drei junge Männer aus Eritrea spontan an dem Tag mit. Neben mir als Betreuerin lief auch mein Kollege aus dem Jugendhof Raeiss Cheiki mit, der auch mit auf dem Foto bei der Startnummernvergabe zu sehen ist. Von den anderen waren es ausnahmslos Männer, bis auf eine junge Frau aus Kleinenbremen sowie die 5 jährige Syrerin Leeman, die seit letztem Jahr zusammen mit ihrer Mutter in Deutschland ist. (siehe Foto). Ca. zehn Nationen waren somit vertreten.


Die Ergebnisse insgesamt waren sehr gut und wir alle hatten sehr viel Freude und Spaß. So sehr, dass wir auch  bei dem nächsten Lauf im Oktober in Barkhausen mitlaufen werden.

Vier unserer Läufer liefen die 21 km und 12 Läufer die 10 km. Der Rest lief die 5, 6 km.

 

 

 

Claudia Vogt


 
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