Jungenwohngruppe

 

Gruppensprecher: Nico S. (16 Jahre)

 

Seit dem 26.10.2015 wohne ich in der Jugenwohngruppe und wurde 2017 zum Gruppensprecher gewählt.

 

Aufgaben eines Gruppensprechers :

  • Gruppengespräch vorbereiten und leiten
  • Essens- und Ämterplan schreiben
  • Neuen Mitbewohnern das Haus zeigen und die Gruppe vorstellen
  • Vorbild der Gruppe
  • Vertrauens- und Ansprechperson
  • Bindeglied zwischen Team und Gruppe

 

Hobbys: Tischtennis und American-Football spielen / Lieblings essen: alle Auflaufarten / Lieblings Musik: so ziemlich alles / Lieblings Künstler: Kollegah, Max Schneider / Lieblings Farbe: Blau und Lila / Lieblings Spiel: Munchkin und Wizard / Lieblings Filme: Harry Potter und die Unfassbaren 1&2 / Familie: einen Bruder (6 Jahre) eine Schwester (27 Jahre)

 

Stellv. Gruppensprecher: Marlon N. (15 Jahre)

Ich wohne seit 2 Jahren in der Jungenwohngruppe und wurde im Januar 2017 zum stellvertretenden Gruppensprecher gewählt.

 

Aufgaben des Stellvertretenen-Gruppensprechers:    

  • Gruppengespräch vorbereiten und leiten
  • Essensplan und Ämterplan einteilen
  • Neuen Mitbewohnern das Haus zeigen und die Gruppe vorstellen
  • Vermittler zwischen Gruppe und Team
  • Vorbild der Gruppe
  • Vertrauens- und Ansprechperson

 

Hobbys: Fußball spielen, Freunde treffen, Zocken / Liebling Essen:  Spinat, Döner / Lieblings Musik: Rap / Lieblings Künstler: Gzuz, Lx, Raf Camora / Lieblings Farbe : Lila / Lieblings Spiel: Munchkin, Wizard / Lieblings Filme: Harry Potter, Ted / Familie: einen Halbbruder, eine Halbschwester

Anschrift:
Jungenwohngruppe
Beckmarhau 36
31683 Obernkirchen

 

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Fachbereichsleitung:

Mareike Prieß
Telefon: 0 57 22 / 28 01-13

E-Mail: m.priess@jugendhof-gotteshuette.de

 


 

Teamleitung:

Alexandra Rogosch
Telefon: 0 57 24 / 88 09
E-Mail: jungenwg@jugendhof-gotteshuette.de

 


 

Mitarbeiter:

4,75 Stellen (+ 0,5 HWK)


Plätze: 9

 


 



 

Zielgruppe

 

Die Jungenwohngruppe ist ein vollstationäres Angebot für Jungen ab dem 11. Lebensjahr.

In einem beziehungsintensiven Rahmen wird den Jungen ein neuer Lebensmittelpunkt geschaffen, in welchem Ziele wie Rückführung, Vorbereitung auf Verselbstständigung und Abklärung neuer Lebensperspektiven, erarbeitet werden können.

Der Besuch aller Schulformen insbesondere der stiftungseigenen Luther-Schule (Schule für emotionale und soziale Förderung, Sek. I) sind möglich.

Ziele

Ziel der pädagogischen Arbeit der Jungengruppe ist es,

  • Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu entwickeln;
  • Beziehungskontinuität zu gewährleisten;
  • Persönlichkeit und Autonomie zu entwickeln;
  • sozial angemessen zu handeln und sich zu verhalten;
  • Klarheit bzgl. ihrer Rolle als „Mann“ zu entwickeln;
  • Vertrauen und Beziehungen aufzubauen;
  • Stress, Konflikte und Frustrationen zu bewältigen;
  • lebenspraktische Fähigkeiten zu erlernen;
  • Körperpflege und Hygiene zu entwickeln;
  • regelmäßig die Schule zu besuchen und entsprechend eigenverantwortlich zu handeln;
  • ein angemessenes Verhältnis zu Eltern und prägenden Bezugspersonen zu entwickeln;
  • die eigene Biografie als Identitätsmerkmal anzuerkennen;
  • Hilfe bei der sexuellen Orientierung.

 


 

Konzeptionelle Schwerpunkte:

Alltagsstruktur

Durch einen übersichtlichen und klar durchstrukturierten Alltag erlernen die Jungen von Beginn an, in einen für sie überschaubaren Rhythmus zu gelangen, der ihnen Sicherheit und Selbstwert verschafft. Grundlage der pädagogischen Arbeit ist die individuelle Erziehungsgrundhaltung, die gemeinsam mit dem Team in der „Einführenden Erziehungsplanung“ erarbeitet wurde.

Beziehungsarbeit

Im Rahmen des Bezugserziehersystems hat jeder Jugendliche einen festen An-sprechpartner, der ihm bei seiner persönlichen Lebensgestaltung unterstützend zur Seite steht. Dabei stellen sich die Bezugserzieher/innen individuell auf die jeweiligen Herkunftssituationen ein und sind vertraute Begleiter beim Erreichen persönlicher Ziele und nicht planbarer Krisen.

Peergrouperziehung ist fester Bestandteil der Alltagsstruktur und ständig wiederkehrendes Element in der Gruppenarbeit, wie z. B. durch die von den Jungen selbst geleiteten Abschlussrunden, das Einbeziehen der Gesamtgruppe bei Krisen u. v. m.

 

Elternarbeit

Die BezugserzieherInnen strukturieren nach individuellem Bedarf und Möglichkeit den sich in der Regel zunehmenden Kontakt zwischen Jugendlichem und Herkunftsfamilie. Dazu gehören regelmäßige Telefonate, Strukturierung von Wochenendbeurlaubungen sowie deren Vor- und Nachbereitung, regelmäßige Elterngespräche und Abstimmung der perspektivischen Planungen.


Zusammenarbeit mit der Schule

Durch eine strukturierte Zusammenarbeit mit allen Schulen und Ausbildungsstellen mittels wöchentlicher Rücksprache durch den „Schulbeauftragten“ (fest bestimmter Mitarbeiter des Teams) und regelmäßige Dreiecksgespräche zwischen Lehrer/Ausbilder/Bezugserzieher und den Jugendlichen werden sich verändernde Leistungen im schulischen und beruflichen Kontext im Team direkt aufgegriffen und bei Bedarf zeitnah und lösungsorientiert bearbeitet. Individuelle Schul- und Ausbildungspla-nung wird gemeinsam mit dem / der Bezugserzieher/in erarbeitet.

 

Für Jugendliche, bei denen ein Übergang von der Regelschule/Förderschule in den Beruf bzw. Weiterleitung an berufsbildende Schulen ansteht, verfügt der Jugendhof über eine in diesem Aufgabenfeld qualifizierte Sozialarbeiterin, die unabhängig von der Wohngruppe mit Jugendlichen ab der 8. Klasse eine realistische Berufsperspektive erarbeitet. Bestandteile dieser Planung sind:

 

  • Bewerbungstraining;
  • Steuerung und Organisation des Überganges in weiterführende Schulen, Bildungsmaßnahmen oder Ausbildung;
  • Erwerben erforderlicher Kenntnisse über Bildungs- und Ausbildungswege;
  • Ermöglichen von entsprechenden Praktika.

 


Wohnen und Ausstattung

Unser Wohnhaus mit großem Garten liegt in einer Wohnsiedlung, bestehend aus Ein- und Zweifamilienhäusern, auf niedersächsischem Gebiet im Ortsteil Krainhagen der Stadt Obernkirchen.

Für alle Jungen steht ein Einzelzimmer zur Verfügung.

Neben der gemeinsamen Küche und dem Wohnzimmer gibt es für die Jugendlichen noch einen Schul- und Arbeitsraum sowie einen großzügig ausgestatteten Werk-raum.

Die Wohngruppe besitzt einen eigenen Kleinbus und ist somit sehr mobil.

 

Pädagogische Kompetenzen

  • Jungenarbeit;
  • Verselbständigung;
  • Erlebnispädagogische Anteile;
  • Freizeitgestaltung;
  • Krisenmanagement;
  • Aktive Mitgestaltung beruflicher Perspektiven sowie das Finden von Schul- und Ausbildungsplätzen;
  • Hausaufgabenhilfe sowie regelmäßiger Kontakt zu Schulen / Ausbildungsbetrieben
  • Lebensfeldorientierung, Freizeitangebote, Ferienfreizeiten, Kontakt zu Beratungsstellen
  • Aktive Zusammenarbeit mit Eltern und Angehörigen sowie den zuständigen Jugendämtern und allen involvierten Behörden.


 

Infrastruktur

Die Wohngruppe liegt im Ortsteil Krainhagen der Stadt Obernkirchen. Der Besuch aller Schulformen ist zu Fuß, mit dem Rad oder öffentlichen Verkehrsmitteln gewährleistet. Einzig der Besuch der stiftungseigenen Luther-Schule (Förderschule für emotionale und soziale Entwicklung, Sek. I) wird durch einen eigenen Schülertrans-port sichergestellt.

Berufsschulen befinden sich in Stadthagen (10 km) und Rinteln (8 km).

Die Freizeitgestaltung ist in den umliegenden Vereinen möglich. Des Weiteren sind die Städte Obernkirchen und Bückeburg für die Jungen gut erreichbar.

 
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