Fachtag aktivierende Elternarbeit

 

Letzte Woche schlossen 11 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Jugendhofs Gotteshütte ihre Ausbildung  in Familienaktivierung erfolgreich ab und konnten ihr Zertifikat entgegennehmen. In insgesamt 16 Ausbildungstagen, seit Dezember letzten Jahres, wurden Arlette Meier, Petra Jüssen, Swen Lange, Vera Beckmann, Julia Nehrig, Anja Pieles, Nils Kändler, Björn Reinking, Jan Hachmeister, Michaela Aldag und Konstantinos Makrogiannis von Britta Obernolte und Paul Naroska intensiv im wertschätzenden Umgang mit Eltern, dem aktiven Zuhören und einer ermutigenden Haltung gegenüber den Klienten unterrichtet.

 

 

 


 

Wichtig war den Trainern in dieser Ausbildung besonders der Nutzen des lösungs-  und ressourcenorientierten Ansatzes für die pädagogische Arbeit in den vollstationären Gruppen. Schon im Verlauf der Ausbildung gelang es den Kollegen, diese Inhalte in ihrer Arbeit auszuprobieren und einzusetzen.

Auch die letzte Hürde, die Vorbereitung und Durchführung eines Fachtags in aktivierender Elternarbeit für alle Mitarbeiter des Jugendhofs Gotteshütte, meisterten die Kollegen hervorragend. Den Spaß und die Freude, den ihnen diese Ausbildung machte, wird beim Anschauen der Fotos über den Fachtag in der Bildergalerie sicherlich deutlich.

 


 


 

Fortbildung in Marte-Meo

 

Die Marte-Meo-Methode wurde von Maria Aarts beginnend in den 1970er Jahren in ihren Anfängen entwickelt und mit Beginn der 1990er Jahre als eigenständige Methode in einem internationalen Netzwerk aufgebaut. Marte-Meo bedeutet Entwicklungsförderung mit Hilfe des Mediums Video anzuregen - als geschützte Bezeichnung für eine spezifische Kommunikationsmethode, übersetzt aus dem lateinischen sinngemäß etwas aus eigener Kraft zu erreichen.

 

Der Jugendhof Gotteshütte bildet derzeit 16 MitarbeiterInnen in einem ersten Anwendungskurs zum „Marte Meo Practitioner“ aus. Eine anschließende Ausbildung zum „Marte Meo Therapist“ ist in Planung.

 

Folgende Ziele werden hiermit verfolgt:

 

  • Ausbildung der MitarbeiterInnen in den ambulanten und teilstationären Hilfen zum Einsatz im direkten Kontakt mit den Kindern und Jugendlichen und im späteren Verlauf als Beratungsinstrument innerhalb der Elternarbeit,

 

  • in den stationären Hilfen zur aktiv gelingenden Kommunikation und Entwicklungsunterstützung im alltäglichen Umgang mit den Kindern und Jugendlichen und

 

  • als Beratungs- und spätere Diagnostikmethode.

 

Die Marte-Meo-Methode versteht sich als „offene Methode“ und passt vor diesem Hintergrund gut zu den Grundsätzen des Jugendhofes Gotteshütte, diese Methode nicht als absolut vorgegebene Struktur zu verstehen, sondern sie an die Möglichkeiten und individuellen Arbeitsfelder und Ziele anzupassen. Wir erhoffen uns mit dieser Methode eine langfristig gesehen fachliche Aus- und Erweiterung und Etablierung, noch differenzierter Entwicklungsförderung als Kernaufgabe der Kinder und Jugendhilfe zu verstehen und fachlich umzusetzen.

 

Die Fortbildung wird durchgeführt von Frau Astrid Stühmeier, die mit als erste im Raum Ostwestfalen, angegliedert an das internationale Netzwerk, Marte-Meo eingeführt hat.

 

Wir hoffen auf eine interessante und lehrreiche Marte-Meo-Fortbildung.

 

November 2013 bis März 2014


 
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